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Finanzbücher Empfehlungen 2019

Auch im Jahr 2018 habe ich wieder viele gute Bücher gelesen. Meine TOP 3 aus dem letzten Jahr stelle ich dir nachfolgend vor, sodass sie meine Empfehlungen der Finanzenbücher für 2019 sind. Was waren deine besten Bücher im vergangenen Jahr? Lass es mich in den Kommentaren wissen. Auf ein erfolgreiches neues Jahr!

The Millionaire Fastlane – M. J. Demarco

Mein absoluter Favorit unter den Finanzbüchern im vergangen Jahr war das Buch The Millionaire Fastlane*: Crack the Code to Wealth and Life Rich for a Lifetime! von  Self-Made Multimillionär M. J. Demarco. Er beschreibt anschaulich die 3 bekanntesten Arten zum Vermögensaufbau: Gehweg, rechte Spur oder Überholspur. 

Auf dem Gehweg befinden sich über 60% der Bürger in der westlichen Welt. Sie bauen nie groß Vermögen auf, leben von Monat zu Monat und finden, Konsumschulden seien eine gute Sache. Auf der rechten Spur befinden sich die Leser (und Autoren) vieler Finanzblogs. Guter Umgang mit Geld, überschüssiges Geld wird angespart und in ETFs oder Einzelaktien investiert. Mit Glück und Hoffnung setzt man darauf, einige Jahre früher in Rente zu können und/oder mit 60 Millionär zu sein.

Warren Buffett, Bodo Schäfer uvm., deren Vorgehen nachgeeifert wird, sind selbst jedoch nicht mit einem Angestelltenjob und dem Investment in ETFs vermögend geworden. Dies ist die dritte Art: Überholspur. Sie alle haben ihr Geld als Unternehmer verdient, haben etwas aufgebaut, Wert geschaffen und es so in wenigen Jahren auf ein beträchtliches Vermögen gebracht.

Am eigenen Beispiel beschreibt er im Finanzbuch einleuchtend, wie man Millionär wird: Schaffe einen beträchtlich großen Mehrwert für einige Menschen, oder einen kleineren Mehrwert für sehr viele Menschen. Das Buch hat mich selbst als Fan von langfristigem Vermögensaufbau mit ETFs und P2P-Krediten (z.B. auf Mintos) zum Nachdenken angeregt. Für mich daher ein guter neuer Impuls, seine Finanzstrategie zu hinterfragen und zu prüfen.

Das System Immobilie – Thomas Knedel

Nachdem 2018 mit dem Immopreneurkongress in Darmstadt das Immobilienevent des Jahres stattfand (Tickets 2019* verfügbar), hatte ich als Vorbereitung das Finanzbuch Das System Immobilie* von Veranstalter und Autor Thomas Knedel gelesen.

20 Immobilieninvestoren (die zum Großteil auch Speaker auf dem Kongress waren) haben ihre individuellen Strategien und Erfahrungen beschrieben. Für mich eine super Gelegenheit in einem Buch kompakt unterschiedliche Ansätze kennen zu lernen.

Neben Größen wie Investmentpunk Gerald Hörhan (Auch er hatte einen wie immer aufrüttelnden Vortrag auf dem Investorenkongress 2018 gehalten) beschreiben im Finanzbuch auch unbekanntere Privatinvestoren ihre individuellen Strategien, wie sie mit Immobilien Geld verdienen.

Von der Entwicklung denkmalgeschützter Häuser, dem schnellen Ankauf + Aufwertung + Verkauf (Fix & Flip) über Mikroapartements bis zu Immobilieninvestments in den USA. Das Buch stellt in kompakter Form die Erfahrungen ganz unterschiedlicher Immobilieninvestoren dar, was mir sehr gefallen hat.

Kaufen oder Mieten – Gerd Kommer

Ein weiterer Klassiker unter den Finanzbüchern, das etablierte Stammtischmythen hinterfragt, ist das Buch Kaufen oder Mieten* von Gerd Kommer. Frugalisten ist Dr. Kommer durch seine Bücher im Bereich ETFs bekannt. In diesem Werk nimmt er sich der Sinnhaftigkeit eines Eigenheims an, der größten Anschaffung im Leben der meisten. Die Prüfung, ob diese Entscheidung überhaupt sinnvoll ist und wenn ja in welchen Fällen – findet jedoch meist nicht statt.

Vielmehr halten sich „Weisheiten“ wie „Dein Eigenheim als sicherste Altersvorsorge“, „Ich möchte doch nicht Miete zum Fenster rauswerfen“ beharrlich. In diesem Buch findet eine Auseinandersetzung mit dieser Thematik statt – fundiert und aufgrund von Zahlen, Daten, Fakten.

Warum mieten oftmals (aus rein finanzieller Sicht) besser ist und was die Statistiken über die vergangen Jahrzehnte wirklich sagen, wird auf verständliche Art näher gebracht.

Nicht nur für Leute, die in nächster Zeit ein Eigenheim kaufen möchten oder zwischen mieten und kaufen schwanken, auch für Leute, die erst in ferner Zukunft darüber nachdenken, ist es eine empfehlenswerte Lektüre!

Was waren deine TOP Finanzbücher im vergangenen Jahr? Lass es uns in den Kommentaren wissen. Ich freue mich auf deine Tipps und wünsche dir ein geniales neues Jahr!

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7 Kommentare

    1. Hey AlexJ,
      danke für den Hinweis, ist korrigiert 🙂
      Ja, das Kommer ETF-Buch ist ein guter Klassiker (mit aktualisierten Zahlen, weshalb ich mir auch die neuest Auflage noch angeschaut habe).

      Lg Geldschnurrbart

  1. Sehr spannende Liste, ich denke eins davon werde ich mir sicherlich auch mal vornehmen für 2019. Mein Buch für 2018 ist Schnelles Denken, langsames Denken von Daniel Kahneman und Thorsten Schmidt. Ich muss aber gestehen, dass ich noch nicht ganz durch bin. Bis aber auf jeden Fall sehr spannend zu erfahren, wo man im Leben vielen Dinge falsch einschätzt bzw. was einen dazu verleitet.

    1. Hi Max,

      cool, das wurde mir auch schon öfters empfohlen und steht auf meiner „Watchlist“. Vielleicht werde ich auf dem Blog mal eine größere Liste anlegen, um einen Gesamtüberblick zu haben.
      Lg Geldschnurrbart

  2. Hi Florian,
    „Kaufen oder Mieten“ ist auch einer meiner Alltime-Favoriten.
    2018 hat mich „Factfulness: Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist“
    von Hans Rosling richtig beeindruckt. Es zeigt auf das die Menschheit tolle Fortschritte macht die letzten Jahrzehnte in vielen Bereichen (Gesundheit, Wohlstand, Bildung, Frauenrechte und Demokratie) und man das oft falsch wahrnimmt da man doch allzu oft nur die westliche Welt im Blick hat.
    Der Hörhan ist übrigens Investmentpunk und nicht Investmentpunkt 😉
    Sehr schlauer Kerl, trotzdem finde ich Ihn irgendwie bisschen assi und großkotzig.

    So long, du weißt ich hab noch einen Platz auf der Überholspur für dich reserviert….

    1. Hi Christoph,

      danke für deinen Kommentar und den Punk-Hinweis 🙂 – schon korrigiert.
      Cool, Factfulness kenne ich noch nicht und schaue ich mir mal an.
      Wir sprechen Montag über die Überholspur :),
      lg Florian

  3. Hallo Florian !

    Ich freue mich sehr, dass Du das Buch „Die Autobahne des Millionärs“ gelesen hast und es empfehlst. Ich hab es in 2017 gelesen und es ist mit eines meiner Absolutlieblingsbücher aller Zeit. Warum ?

    Weil dieses Buch erklärt, dass der alte Weg zum finanzielle Unabhängigkeit – geh zur Schule und an der Universität, bekomm gute Noten, verdien gut, sparr alles, dass Du sparren kannst, und kauf ETFs/Aktien/andere Wertpapiere usw. – funktioniert nicht.

    Man kann nicht die finanzielle Unabhängigkeit durch die Börse und Immobilien erreichen, und das auf 2 Grunde :

    1) Du hast überhaupt keine Kontrolle über die Börse, den Immobilienmarkt und die breitere Wirtschaft. Falls Du z.B. in Aktien investierst, und diese verlieren die Mehrheit ihrer Wert, Du verlierst Geld. Du kannst nicht der Börse verboten, die Preise der Aktien/ETFs/anderer Instrumente niedriger zu schatzen.

    2) Auf der Börse, ein Verlust ist nicht nur ein Risiko, sondern eine Sicherheit. Es ist sicher, dass Du das investierte Geld verlieren wirst. Es gibt Börsenkrise (und Wirtschaftskrise) etwa jede 10 Jahren : 1962, 1969-1970, 1973-1974 (nach dem Yom Kippour Krieg), 1980, 1982, 1987, 1990, 2000/2001, und 2008.

    Wie MJ DeMarco in seinem Buch erklart, in 2008 haben die amerikanischen Börsen ca. 60% ihrer Kapitalisationswert verloren. Fallst Du z.B. in den 15 Jahren bevor 2008 $100 000 in der Börse investiert hattest, hättest Du $60 000 in 2008 verloren und sogar bei 10% Zinsen würdest Du mindestens 14 Jahren gebraucht, diese 60 Tausend Dollar wieder zu verdienen. Also hättest Du fast 30 Jahre verloren! Und ich habe noch nicht über die Inflation gesprochen!

    Bei uns in Frankreich gibt’s 2 sicherere (aber nicht absolut sichere) Investitions-Alternativen :

    a) Eine „Lebensversicherung“ (Assurance-Vie), deren Du die Einkommen nach nur wenige Jahren benutzen kannst, und nach mind. 8 Jahren ohne Steuer zurückbekommen; Du kannst auch selbst entscheiden, in wem möchtest Du investieren (Obligationen, Immobilien, Aktien, usw.) und in welche Proportionen. Aber Achtung! Bei Banks gibt’s höhe Gebühre.

    b) Einen „Tontine“-Sparwachstumvertrag unterschreiben. Manche Versicherungsfirmen bieten sie. Dauer : zwischen 10 und 25 Jahren. Am Anfang investieren sie in Aktionen und Immobilien, später in Obligationen. Beim Ende von die Versicherungsperiode (10-25 Jahren, Du entscheidest selbst) bekommst Du dein Geld zurück mit hohe Zinsen. Dies ist sehr sicher, aber sehr langfristig.

    Um diese 2 Möglichkeite zu haben, musst Du aber in Frankreich wohnen 🙂

    MfG
    Zbigniew Mazurak aus Strasbourg

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