Geld sparen als Familie mit Kindern

Heute haben wir eine Leserstory zum Thema Geld sparen von Katharina und Oliver aus Berlin. Vor der Geburt ihres Sohnes arbeiteten sie sehr viel, führten eine Fernbeziehung und verdienten gut. Sie waren aber nicht mehr glücklich. Sie hingen ihre Jobs an den Nagel, zogen zusammen nach Berlin wo Oli 3 Jahre Elternzeit nahm und Katharina neben einer 50%-Stelle noch promoviert. Wie Geld sparen als Familie mit Kindern funktioniert, erzählen sie in der Leserstory. Viel Spaß!

Katharina & Oliver aus Berlin – Spartipps für das Leben mit Kindern

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Katharina & Oliver aus Berlin // Oliver nahm 3 Jahre Elternzeit

Wir, das sind Katharina & Oliver aus Berlin. Wir führen ein nicht ganz so konventionell-traditionelles Familienleben, denn Oliver gehört zu den wenigen Papas in Deutschland, die 3 Jahre Elternzeit machen. Unser Sohn ist im Mai 2018 geboren und von da an hat sich unser Leben in vielerlei Hinsicht verändert.

Vor der Geburt unseres Sohnes haben wir beide viel gearbeitet, führten eine Fernbeziehung zwischen Mannheim & Fulda und haben uns daher immer nur sonntags gesehen. Auch das üppige Nettogehalt im hohen 4-stelligen Bereich hat uns so nicht mehr glücklich gemacht und wir haben noch früh genug die Reißleine gezogen.

Heute leben wir alle zusammen in Berlin, haben unsere vorherigen Jobs an den Nagel gehängt, um unsere wirklichen Träume zu verwirklichen, statt uns das Leben vom Arbeitgeber diktieren zu lassen.

Katharina hat eine 50% Stelle und promoviert im Fachbereich Wirtschaft und Oli bringt sich neben der Elternzeit viel im Bereich Gesellschaft und Nachhaltigkeit ein. Diesen Schritt konnten wir natürlich nur gehen, weil wir uns ein gutes finanzielles Fundament gelegt haben und auch in unserem jetzigen Alltag mit viel Bedacht konsumieren.

Oftmals haben wir von Verwandten und Bekannten während Katharinas Schwangerschaft gehört, dass Kinder so unglaublich teuer seien und dass mit Kindern am Ende des Monats nicht mehr viel übrigbleibt. 

Für uns hat sich das überhaupt nicht bewahrheitet. Trotz deutlich weniger Gehalt kamen wir gut zurecht und konnten weiterhin sparen. Wie das funktioniert hat erfährst Du hier. Los gehts:

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Kinderkleidung & Equipment: Gebraucht kaufen und verkaufen 

Vor der Geburt des ersten Kindes machen sich viele Eltern Gedanken darüber was ein Kind so alles braucht. Es fängt an mit Baby- bzw. Kinderkleidung – Bodies, Mützen, Strampler, Hosen und Pullovern und was noch so alles gebraucht wird, bis hin zu Kinderwagen, Kindersitzen oder einer Babywippe.

Die Auswahl ist schier endlos und so mancher Bummel durch die Baby- und Kinderabteilungen der Geschäfte endet mit einer langen aber vor allem kostspieligen Liste an Dingen.

geld sparen als familie mit flohmärkten
Kleidung gibt es gebraucht auf Kinderflohmärkten in der Region oder in Second-Hand-Läden

Doch all das gibt es auch gebraucht zu einem Bruchteil des Originalpreises. Fündig werdet ihr bei Kinderflohmärkten in der Region, in Second-Hand-Läden und natürlich auf diversen Verkaufsplattformen im Internet.

Vor allem für Kinder gibt es ein großes Angebot, bei dem sich großartige Schnäppchen machen lassen. Häufig wurden die Kleidungsstücke kaum getragen und sind so gut wie neuwertig. Und sollte euer Kind den Sachen entwachsen sein oder ihr benötigt sie nicht länger, könnt ihr sie wiederum in den Kreislauf der Second Hand Waren zurückgeben und könnt es für einen guten Preis wieder verkaufen.

Kinderkleidung und Equipment: Einfach mieten statt kaufen spart Geld

Kinder wachsen rasend schnell. Innerhalb kürzester Zeit ist die neue Hose zu kurz oder die hübschen Schuhe zu eng. Noch dazu ziehen ausgiebiges Toben und Herumtollen die Kleidung stark in Mitleidenschaft, sodass sie bereits nach wenigen Monaten nicht mehr getragen werden kann. 

Statt neue bzw. gebrauchte Dinge gleich zu kaufen, gibt es auch die Möglichkeit diese Dinge zu mieten und so den Geldbeutel bei dem großen Verschleiß zu schonen.

Gerade in der Anfangszeit wachsen die Kleinen in einer atemberaubenden Geschwindigkeit durch die Kleidergrößen. Viele Klamotten passen nur 4 Wochen und hier bietet es sich an Babykleidung für den benötigten Zeitraum anzumieten z.B. bei www.Räubersachen.de. Auch Stoffwindeln für Neugeborene können bei verschiedenen Stoffwindelberaterinnen gemietet werden (mehr zum Thema Windeln findet ihr im nächsten Abschnitt).

Doch nicht nur Kleidung kann gemietet werden. Auch Spielzeug wie zum Beispiel der tolle LEGO-Bausatz oder auch ein schickes Abendkleid für Mama für die nächste Hochzeit kann gemietet werden. Plattformen gibt es hierfür im Internet. 

Wegwerfprodukte: Einfach durch nachhaltige, kostengünstigere Varianten ersetzen

Ungefähr 5.000 bis 6.000 Windeln verbraucht ein Kind durchschnittlich, bis es trocken ist. Da kommt nicht nur eine Menge Müll zusammen, nämlich etwa 1000 kg (!) Windelmüll pro Kind, sondern auch hohe Kosten von im Schnitt 1.000 bis 1.200€. Mit Stoffwindeln bist du deutlich günstiger unterwegs. Diese bekommst du bereits ab einem Anschaffungspreis von ca. 350€ bis 400€ je nachdem, welche Marke oder welches Stoffwindelsystem du verwenden möchtest.

Geld sparen mit Stoffwindeln
Manche Städte gewähren bis 225€ Zuschuss auf Stoffwindeln

Wer denkt, Stoffwindeln sind kompliziert, da sie ausgekocht werden müssen und schwierig anzulegen sind, der liegt zum Glück falsch. Für jeden gibt es ein passendes Stoffwindelsystem. Viele Stoffwindelsysteme funktionieren genauso einfach wie eine Wegwerfwindel. Manche Städte gewähren sogar einen Zuschuss von bis zu 225€ zu deinen Stoffwindeln, da sie das verringerte Müllaufkommen honorieren.

Online kannst du herausfinden, ob Du einen Windelzuschuss bekommst und wie Stoffwindeln funktionieren.

Darüber hinaus kannst du am Wickeltisch weitere Wegwerfprodukte sparen: Statt Wegwerfwickelunterlagen tun es auch ältere Handtücher oder waschbare Moltonunterlagen.

Viele Feuchttücher schaden durch die Chemikalien nicht nur der Haut des Babys wie Ökotest erst kürzlich herausfand, sondern sie sind auf Dauer auch echt teuer. Wir stellen daher unsere Feuchttücher in nur wenigen Schritten einfach selbst her. Eine Anleitung dazu bekommst Du ebenfalls auf unserem Blog deine-stoffwindel.com

Kinderequipment: Regelmäßig vermieten

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Babytrage vermieten

So wie ihr die Kinderkleidung oder das Spielzeug mietet, könnt ihr Eure Sachen auch vermieten. Die Kindertrage benutzt ihr nur im Sommer? Dann kann sie bestimmt jemand während der anderen Jahreszeiten gebrauchen.

Genauso könnt ihr auch den Fahrradanhänger oder die Kinderklamotten, die noch zu groß sind, vermieten und so noch zusätzlich etwas Geld verdienen.

Das Internet eröffnet Euch hier wieder viele Möglichkeiten, angefangen bei z.B. eBay Kleinanzeigen.

Kein Auto mit Kind

Mit dem Zug zur Zugspitze
Urlaub an der Zugspitze (mit dem Zug)

Ein weiteres großes Thema und auch ein großer Kostenfaktor ist das Auto. In urbanen Regionen ist ein Auto nicht nur stressig durch die ständige Parkplatzsuche, sondern auch nicht zwingend notwendig.

Ein Fahrrad mit (Kinder-)Anhänger oder ein Lastenrad können hier eine prima Alternative sein. In vielen großen Städten gibt es auch Lastenräder zum Ausleihen. In Berlin bietet zum Beispiel www.FlotteBerlin.de kostenlos (!) solche Räder an. Es muss also auch hier nicht unbedingt gekauft werden.

Am Wochenende sollen aber auch mal ein weiterer Ausflug gemacht werden? Hier kann man dann sehr gut auf die Bahn umsteigen. Fünf Leute fahren am Wochenende einen ganzen Tag lang im Zug für 35 Euro. Kinder bis einschließlich fünf Jahre nimmt die Bahn gratis mit.

Auch die Sparpreise der Deutschen Bahn können für Reisen den Geldbeutel schonen. Sie sind günstiger als normale Tickets und ersparen Euch auch den nervigen Stau auf der Autobahn. 

Ein Tipp für noch günstigere Bahntickets: Mehrfach im Jahr bieten Rewe & Edeka die Möglichkeit, Bahngutscheine durch diverse Aktionen zu erwerben. Hier zahlt man dann 25 Euro und bekommt 30 Euro als Gegenwert die man dann in Bahntickets investieren kann. Der clevere Sparfuchs kann dann mit der gesparten Differenz in Großstädten gleich das ÖPNV Ticket bezahlen.

Ernährung des Säuglings und Kindes

Das Stillen ist ein großes Thema nicht nur unter Müttern, sondern auch innerhalb der Gesellschaft. Eine Mutter die Stillen möchte, kann auf diese Art und Weise Geld sparen, da somit keine Ausgaben für Milchpulver notwendig sind. Die Muttermilch wird solange vom Körper der Mutter produziert, wie sie stillen möchte.

Wenn dann die erste Beikost auf dem Speiseplan von den Kleinen steht, kann diese sehr einfach selbst gekocht werden. Es ist nicht nötig Gläschen mit Babybrei im Supermarkt oder Drogerie zu kaufen. Ihr könnt sicher sein, dass euer Baby bzw. Kind mit den selbst gekochten Breien und Essen all das bekommt, was es wirklich braucht und dass Überflüssiges erst gar nicht aufs Tellerchen kommt. In der Kinderernährung ist weniger nämlich mehr. Die Anzahl der Zutaten für die Rezepte ist in der Regel überschaubar.

Und wenn Eure Kleinen dann langsam dem Brei entwachsen, können Sie einfach das gleiche Essen bekommen wie ihr. Bei Gewürzen ist ein wenig auf die Menge zu achten. Salz & Co. lieber erst auf dem Teller nachwürzen. 

Tipp: Beim selbst kochen nicht vergessen – am besten den Deckel drauf, somit könnt ihr bis zu 20 Prozent der Energiekosten sparen.

Damit auch die Lebensmittel so kostengünstig wie möglich auf den Tisch kommen können, gibt es die Möglichkeit über Foodsharing-Plattformen wie www.foodsharing.de an Lebensmittel zu kommen. Hier geben mittlerweile viele Supermärkte ihre Lebensmittel kostenfrei an andere Personen ab, da sie nicht mehr verkäuflich sind.

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Foodsharing-Plattformen wie foodsharing.de bieten Lebensmittel an, die Supermärkte nicht mehr verkaufen

Auch über die App „Too Good To Go“ lässt sich kostengünstig und teilweise mit erheblicher Ersparnis einkaufen. Hier bieten verschiedene Geschäfte wie Supermärkte oder Bäckereien ihre Ware im Schnitt für nur ein Drittel des ursprünglichen Preises an.

Familien- und/oder Nachbarschaftsallianzen bilden

Das Leben mit Kindern ist vor allem eines – ereignisreich. Und mitunter kann es passieren, dass die eigenen Bedürfnisse von Mama und Papa zu kurz kommen oder gar nicht erfüllt werden. Daher ist es wichtig schon von Anfang an auf ein Kollektiv zu setzen. Ob es die eigene Familie mit Oma, Opa, Onkels und Tanten ist, oder die Nachbarn bzw. Kiezmitbewohner. Familien- bzw. Nachbarschaftsallianzen bieten Halt und Unterstützung in vielen Situationen des Lebens. Das ist nicht nur schön für das Gemeinschaftsgefühl, sondern auch noch praktisch. 

Wenn es noch weitere Kinder in Familie oder Nachbarschaft gibt, können diese miteinander spielen und schulen so ihre sozialen Kompetenzen oder ihr könnt Spielzeug und Kleidung miteinander tauschen bzw. weitergeben.

Auch einer Date Night von Mama & Papa steht nichts mehr im Wege, wenn ihr Euch gegenseitig beim Babysitten aushelfen könnt.

Körperpflege: Auf Selbstgemachtes setzen

Die Haut ist das größte Einzelorgan unseres Körpers. Sie umgibt unseren restlichen Körper wie eine Schutzhülle und Bedarf daher auch besonderer Pflege. Die Haut eines Kindes ist anfänglich noch nicht so strapazierfähig und resistent wie die Haut eines Erwachsenen.

Ähnlich wie bei der Ernährung ist auch hier wieder angesagt – weniger ist mehr. Teure und häufig parfümierte Cremes oder Badezusätze müssen es hier gar nicht sein.

Es reichen einfache und zumeist im Haushalt befindliche Dinge vollkommen aus, um die Haut Eures Kindes zu pflegen und für die Reise in der Welt vorzubereiten.

Anstelle eines Badeschaums aus der Tube reicht es, ein bisschen Olivenöl ins Badewasser zu geben. Das natürliche Olivenöl umgibt die Haut mit einem Schutzfilm und versorgt sie gleichzeitig noch mit Feuchtigkeit und Nährstoffen.

Hat Euer Kind einmal einen wunden Po, könnt ihr hier einfach etwas schwarzen Tee aufkochen und sanft mit einem Tuch tupfend auftragen. Nach ein paar Stunden ist die wunde Stelle durch die Gerbstoffe im Tee deutlich besser und nach drei Tagen sollte auch der wunde Po Geschichte sein.

Viele der Dinge, die es in Drogerien & Co. zu kaufen gibt, könnt ihr mit einfachen Hausmitteln ersetzen und günstiger selbst machen.

Nicht alles lässt sich selbst machen, doch auch hier gibt es viele Möglichkeiten ein paar Euro zu sparen. Zum einen bieten viele Drogerien Rabattcoupons an. Diese findet ihr mittlwerweile in den Apps der Drogerien. Hier könnt ihr entweder für verschiedene Produkte Gutscheine und Rabatte bekommen oder gleich einen Rabatt auf den gesamten Einkauf.

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Auch Plattformen wie PayBack oder DeutschlandCard bieten eine Möglichkeit Geld zu sparen. Hier bekommt ihr für Eure ausgegebenen Euros Punkte, die ihr dann im Gegenzug wieder für Euren nächsten Einkauf einsetzen könnt.

Außerdem könnt ihr schauen, wo es die Möglichkeit gibt Mehrwegprodukte einzusetzen (siehe auch „Wegwerfprodukte“). Zum Beispiel könnt ihr Frotteewaschlappen anstatt Einmalwaschlappen benutzen. Frotteewaschlappen lassen sich einfach waschen und wiederverwenden. Das ist nicht nur gut für Euren Geldbeutel, sondern auch gleich noch für die Umwelt.

Wenn dann irgendwann die ersten Haarschnitte anstehen gibt es auch hier Wege günstiger dabei rauszukommen. Entweder ihr schneidet Euren Kindern (solange sie es mitmachen) die Haare selbst – YouTube bietet hier viele Anleitungen oder ihr nutzt vergünstigte Gutscheine vom Friseur. Essanelle bietet Euch zum Beispiel einmal im Jahr die Möglichkeit, meist vor Weihnachten vergünstigte Gutscheine zu bekommen.

Geld sparen mit Kindern: Kindermöbel

Die Bereiche in der Wohnung in denen das Kind spielt, liest, kuschelt oder schläft, sollen nicht nur gemütlich und wohltuend, sondern im Idealfall auch praktisch sein. 

Möbelhäuser bieten eine Vielzahl an Kindermöbeln und Einrichtungen an, die nicht nur die Kinderherzen höherschlagen lassen, sondern auch die Eltern oft in ihren Bann ziehen. 

Doch um kostengünstig die Kinderecke oder das Zimmer zu gestalten, macht es Sinn darauf zu achten, dass die entsprechenden Möbel auch später noch genutzt werden können. Schlichte Möbel können sogar noch im Jugendzimmer verwendet werden, also lieber kein Winnie Puh Schrankdesign. Die entsprechenden Akzente in Farbe und Bild könnt ihr viel besser durch Accessoires und Kleinigkeiten wie Teppiche, Kissen, Bilder und Wandfarbe in den Raum zaubern. So behaltet ihr Euch auch die Möglichkeit vor den Vorlieben Eurer Kleinen entsprechend nach zu gestalten.

Geld sparen als Familie: Freizeitgestaltung

Wildschweine Wildpark
Wildschweine beim Familienausflug im Wildpark

Wenn das Wochenende oder die Schulferien an die Tür klopfen, kann Kindern schnell langweilig werden. Besonders wenn der Freund oder die Freundin keine Zeit hat. 

Doch es gibt so unfassbar viele Dinge, die ihr machen könnt, ohne gleich viel Geld ausgeben zu müssen.

Kindern bereitet es unglaublich viel Freude, sich kreativ zu beschäftigen und tolle Dinge zu basteln. Für die Kleinen ist es ein tolles Gefühl und eine wichtige Erfahrung, mit den eigenen Händchen selbst etwas zu schaffen.

Der Fantasie sind beim Basteln keine Grenzen gesetzt. Setzt eure eigenen Ideen um oder lasst euch von Bastelbüchern inspirieren.

Hier können schon einfache Materialien einen verzauberten Bastelnachmittag kreieren. Ihr könnt alte Marmeladen- oder Senfgläser bekleben und ein Teelicht hineinstellen. Schon habt ihr euer eigenes Windlicht gebastelt. Fensterbilder aus Papier sind ein Klassiker und immer noch sehr hoch im Kurs bei vielen Kindern. 

Schaut einfach was ihr im Haus habt und lasst Eurer Kreativität freien Lauf.

Stöbert mit euren Kindern in den bunten Regalen der Stadtbibliothek und entdeckt spannende Abenteuerromane, unglaubliche Fantasy-Bücher und Furcht erregende Gruselgeschichten.

Welche Geschichten habt ihr gerne in der Kindheit gelesen? Erinnert Euch zurück und zeigt eurem Kind die tollen Bücher der Kinderliteratur wie beispielsweise Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, Die kleine Raupe Nimmersatt oder Janoschs – Oh, wie schön ist Panama

Fabelhafte Lesestunden warten auf Euch damit ihr in diese Fantasiewelten eintauchen könnt.

Soll es doch lieber nach Draußen gehen? Macht einen Familienausflug und besichtigt einen Wildpark.

Bei einem Spaziergang an der frischen Luft könnt ihr in einem Wildpark in naturnahen Gehegen zahlreiche einheimische Tiere wie Hasen, Füchse, Hirsche, Rehe und Wildschweine beobachten. In einigen Parks leben sogar größere Raubtiere wie beispielsweise Bären, Luchse und Wölfe.

Manche Parks bieten auch einen Streichelzoo, in dem ihr Tiere füttern und streicheln dürft. Es muss nicht immer der teurere Zoo sein.

Zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten im Freien mit Kind zählt das Herumtollen auf dem Spielplatz. Auf dem Spielplatz kannst du mit dem Nachwuchs märchenhafte Sandburgen bauen, verstecken spielen, rutschen und schaukeln, auf Baumstämmen balancieren, um die Wette rennen, Frisbee spielen oder auf dem Klettergerüst herumkraxeln.

All diese Aktivitäten sind kostenlos – also rein in die Klamotten und raus ins Abenteuer.

Und wenn ihr im Sommer mal eine Abkühlung braucht, dann schaut einfach mal nach schönen Seen oder Flüssen in Eurer Nähe. Ein Freibad ist hier nicht nötig, denn die meisten Seen und Flüsse bieten schönere Fleckchen, an denen ihr Euch entspannen könnt.

Verbindet das ganze doch noch mit einem Picknick. So spart ihr Euch den teuren Gang ins nächste Restaurant.

Urlaub: Teures Hotel und weite Flugreisen müssen am Anfang nicht gleich sein

Fahrrad statt Auto
Fahrrad statt Auto – auch im Urlaub

Der Sommer naht und die Familie ist reif für den Urlaub. Doch was sich anfänglich entspannend und traumhaft anhört, kann schnell zu einer teuren Stressreise werden. Doch auch hier gibt es viele Möglichkeiten nicht nur Geld zu sparen, sondern auch noch einen großartigen Individualurlaub zu erleben.

Innerhalb von Deutschland und Europa gibt es nicht nur viele schöne Ecken, sondern ihr kommt auch fast überall mit der Bahn hin. Hier empfehlen sich dann natürlich die Spartickets (siehe „Kein Auto mit Kind“).

Vor Ort kann man super in der Ferienwohnung übernachten oder via Airbnb auch noch die einheimischen Menschen und Gepflogenheiten kennenlernen. Der große Vorteil gegenüber einem Hotel ist, dass man keine anderen Gäste stört, die in hochklassigen Hotels ihre Ruhe wollen.

Und sollte es doch weiter weg gehen, gibt es auch hier eine Reihe von Möglichkeiten Geld zu sparen. Diverse Vergleichsportale wie www.urlaubspiraten.de, www.fliegen-sparen.de, www.discountflieger.de oder www.checkfelix.com können das ein oder andere Schnäppchen bereit halten.

Und noch Tipp, der bares Geld spart: Nicht am Wochenende fliegen. In den Schulferien sind Flüge teurer. Die Fahrt ins Nachbar-Bundesland, wo noch keine Ferien sind, kostet zwar auch, kann sich aber dennoch lohnen: Flüge können dort rund 20 Prozent günstiger sein. Wenn ihr noch kein Schulkind in der Familie habt, meidet am besten gleich ganz die Feriensaison! Damit könnt ihr bis zu 60 Prozent der Kosten sparen.

Aktien: Auch für Minderjährige gilt der Steuerfreibetrag

Nicht nur die eigene Zukunft will abgesichert sein, sondern auch die der Kinder. Momentan bieten hier Aktien oder Fonds die besten Renditemöglichkeiten, da Sparbücher oder ähnliches kaum bis gar keine Zinsen bieten. 

Genau wie jeder Erwachsene hat auch jedes Kind ab dem Zeitpunkt der Geburt in Deutschland einen Steuerfreibetrag von 801€ pro Jahr zur Verfügung. Bis zu diesem Betrag werden keine Steuern auf Zinsen & Gewinne aus z.B. Aktienverkäufen fällig. 

Diverse Anbieter haben sogenannte Junior Depots im Portfolio. Ihr könnt als Vormund Eures Kindes ein solches Depot einrichten und so vom Steuerfreibetrag des Kindes profitieren. Beim Depot Vergleich ist allerdings darauf zu achten, wofür Gebühren anfallen. Einige Anbieter sind komplett kostenlos, haben dafür eine geringere Auswahl an Fonds & Aktien, bei anderen Anbietern werden Gebühren zum Beispiel für eine monatliche Sparrate fällig, dafür ist die Auswahl an Fonds & Aktien größer.

Größerer Wohnraum: Nicht sofort umziehen

Das Kind ist noch nicht da, aber die Wohnraumplanung ist schon in vollem Gange. Häufig entsteht der Eindruck, dass der vorhandene Platz nicht ausreicht. 

Wo soll der Wickeltisch hin? Und wo wird die Spielecke eingerichtet? Soll das Kind doch ein eigenes Zimmer bekommen? Fragen über Fragen und am Ende ist man häufig der Meinung eine größere Wohnung muss her. Doch das ist nicht unbedingt sofort nötig.

Gerade in der Anfangszeit schläft das Kind zumeist im Zimmer der Eltern. Auch eröffnet die Neuplanung der eigenen vier Wände häufig Ecken & Räume in denen Platz für die Spielecke oder ein weiteres Regal ist.

Des Weiteren verbringen Kinder im Sommer viel Zeit draußen, sodass sich die gefühlte Raumknappheit entzerrt.

Hohe Kosten für die Schwangerschaft: Muss nicht sein

Mit der Schwangerschaft beginnt bereits das Elternsein. Und zum Elternsein gehört auch das Gefühl immer eine schützende Hand über dem Kind haben zu wollen. 

Ultraschalluntersuchungen beim Frauenarzt ermöglichen Eltern einen ersten Blick auf das ungeborene Kind.

Und so groß der Wunsch sein mag, bei jedem Besuch dieses kleine Wesen sehen zu wollen, ist dies mitunter medizinisch überhaupt nicht notwendig. Darüber hinaus werden von der Krankenkasse die Kosten für 3 Ultraschalluntersuchungen im Laufe der Schwangerschaft übernommen.

Auch beim Thema Bekleidung gibt es viele Wege nicht den gesamten Kleiderschrank mit Schwangerschaftsmode zu ersetzen. In vielen Fällen reichen weit geschnittene Oberteile, Blusen & Hosen bis weit in die Schwangerschaft hinein. Danach gibt günstige Sachen bei diversen Verkaufsplattformen.

Auch der Besuch des Fotografen im Krankenhaus geht meist mit überteuerten Bildern einher, die auch nicht nach einem Unikat aussehen, sondern eher wie ein Werbefoto aus dem Internet.

Genauso schön sind auch die ersten Schnappschüsse, die ihr oder die Verwandten machen. Und häufig ist so ein Foto noch wärmer und inniger im Kreis der Familie als der Fotografentermin.

Unnützes Equipment: Was wir definitiv nicht gebraucht und nicht gekauft haben

Es gibt viele nützliche Dinge, ohne, die wir uns einen Alltag mit Kind schwer vorstellen können. Aber genauso gibt auch unglaublich viele Dinge, die man eigentlich nicht braucht bzw. viel günstiger ersetzen kann. Im Supermarkt oder der Drogerie kann man zum Beispiel spezielles Babywasser kaufen. Die Hersteller werben damit, dass es sehr rein ist, also keine Keime oder Schadstoffe enthält. Im Prinzip eine sehr gute Sache, denn das Immunsystem des Kindes ist noch nicht ausgereift und bereit für all die Keime, die so in der Welt warten. Doch Babywasser aus dem Geschäft ist relativ teuer. Es funktioniert aber genauso gut abgekochtes Wasser aus dem Wasserhahn. 

Des Weiteren haben wir auch keine Wickeltasche gebraucht. Ein Rucksack oder ein normaler Beutel tun es hier auch. 

Wir haben uns auch gegen ein Babybett entschieden, da wir wollten, dass unser Kleiner die erste Zeit bei uns schläft, doch das ist natürlich Geschmackssache. Ihr müsst Euch überlegen, ob ihr Euer Kind mit in eurem Bett haben wollt, oder es in einem eigenen Bett schlafen soll.

Auch Hightech-Gimmicks wie ein Kamera-Babyphone, eine Bewegungsmatte für das Bett (soll dem plötzlichen Kindstod vorbeugen) und ein Ohr- bzw. Infrarotthermometer stand bei uns nicht auf der Liste. Die normalen Thermometer für Messungen in Mund und Po oder ein schlichtes Babyphone (oder auch das eigene Telefon) sind eine gute Wahl.

Zum Erwärmen von Flaschen und Gläschen kann man auch einen Flaschenwärmer erwerben. Haben wir aber nicht gebraucht, denn der Topf mit Wasser oder Wasser aus dem Wasserkocher kann genauso gut benutzt werden.

Weder hatten wir einen Wärmestrahler /-lampe noch eine Babywiege. Ein normales kleines Heizöfchen tut es auch und kann dann sogar noch weiter verwendet werden. Gerade am Anfang wird das Kind bei jeder U-Untersuchung beim Kinderarzt gewogen.

Wir fühlen uns trotz des sehr durchdachten Konsums nicht eingeschränkt. Vielmehr gibt uns unser Lebensstil ein Gefühl von Freiheit. Wir sind nicht mehr von Vollzeitjob abhängig, müssen uns nicht mehr diktieren lassen, wo wir wohnen und was wir arbeiten und sparen gleichzeitig eine Menge Zeit, weil wir uns nicht um so viel Krempel kümmern müssen.

Wir danken Florian, dass wir unsere wertvollen Erfahrung der letzten 3 Jahre an die Community weitergeben dürfen. 


Danke für die tolle Lesergeschichte. Hast du auch Kinder? Was sind deine besten Spartipps? Wir freuen uns auf den Austausch in den Kommentaren!

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